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Thema: Gleitsichtkontaktlinsen – Ist das anfangs normal?

Eine Frage aus der Kategorie Formstabile Kontaktlinsen

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Moderatoren : Stephan, Orchidee, racko, SehFee

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Frage von Stephan
26. Mär 2017, 00:36

Anny hat geschrieben:Wenn ich mit jeweils einem Auge abwechselnd in die Ferne schaue, habe ich übrigens festgestellt, dass ich mit dem rechten Auge besser sehen kann, als mit dem linken. Das sagte ich meiner Anpasserin letztens auch und sie meinte, dass immer eins sozusagen das führende Auge ist und sich das andere dann anpasst. Im Nahbereich ist es nämlich bei mir genau umgekehrt. Komisch finde ich das aber schon irgendwie... :shock:
Hallo Anny,

also wenigstes das ist völlig normal. Insofern gebe ich deiner Anpasserin Recht. Aber ich bin nicht der Meinung, dass man bei den Sehbereichen Abstriche machen muss. Wenn du mit monofokalen Linsen perfekte Fernsicht hattest, sollte das auch mit multifokalen Linsen machbar sein. Hier muss man allenfalls bei mangelnder Beleuchtung Abstriche hinnehmen. Ich glaube eher, dass die Sehstärke noch nicht korrekt mit den Linsen eingestellt ist. Vielleicht benötigst du 0,5 Dpt mehr für die Ferne? Daraus kann (muss aber nicht) sich aber ergeben, dass du statt 1 vielleicht 1,5 Dpt für die Nähe benötigst.

Viele Grüße, Stephan

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Antwort von Anny
26. Mär 2017, 12:28

Danke Stephan, für die Infos! Das finde ich sehr interessant! Meine Anpasserin meinte nämlich bereits bei meinem ersten Termin mit den multifokalen Linsen, dass ich nicht erwarten könnte, so scharf in der Ferne zu sehen, wie mit den derzeitigen monofokalen Linsen. Aber so wie du schreibst, scheint dies doch möglich zu sein. Dann wäre ich natürlich auch mit jeweils 0,5 dpt mehr einverstanden. :D Ich werde sie auf jeden Fall dann mal darauf ansprechen.
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Antwort von Stephan
26. Mär 2017, 18:44

Hallo Anny,

ist deine Anpasserin selbst schon in dem Alter, wo sie Lesehilfen benötigt? Ich glaube, wenn das so ist, hat der/die Anpasser/in ein anderes Verständnis dafür. Das ist aber meine persönliche Empfindung.
Gerade heute an einem so herrlich sonnigen Tag genieße ich die Fernsicht, welche sich uneingeschränkt scharf darbietet. Möglicherweise habe ich vor 20 Jahren noch geringfügig schärfer gesehen, aber nicht so, dass es mir auffallen würde.

Viele Grüße, Stephan

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Antwort von Anny
27. Mär 2017, 16:35

Stephan hat geschrieben: ist deine Anpasserin selbst schon in dem Alter, wo sie Lesehilfen benötigt? Ich glaube, wenn das so ist, hat der/die Anpasser/in ein anderes Verständnis dafür. Das ist aber meine persönliche Empfindung.
Hallo Stephan,

meine Anpasserin ist noch etwas jünger, trägt zwar eine Brille aber für die Nähe braucht sie noch keine Lesehilfe.
Stephan hat geschrieben: Gerade heute an einem so herrlich sonnigen Tag genieße ich die Fernsicht, welche sich uneingeschränkt scharf darbietet. Möglicherweise habe ich vor 20 Jahren noch geringfügig schärfer gesehen, aber nicht so, dass es mir auffallen würde.
Glückwunsch, das klingt wirklich super! :D Wenn ich derzeit Schulnoten für meine Linsen vergeben müsste, dann wäre es für die Ferne eine 2-3 und für die Nähe eine 3. Am besten sehe ich eigentlich so auf mittlerer Entfernung, um die 5-10 Meter entfernt...

Viele Grüße, Anny
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Antwort von Anny
30. Mär 2017, 20:14

Heute hatte ich meinen nächsten Termin bei meiner Anpasserin. Sie meinte auch diesmal, dass es leider nicht möglich ist, bei meiner Dioptrienzahl (ich habe um die -5.0) sowohl in der Ferne als auch in der Nähe total scharf zu sehen. Irgendwo müssen Abstriche gemacht werden. Da bei mir die Nähe noch ziemlich unscharf ist, sind wir so verblieben, dass sie bei einer Linse (mit der die Sehleistung allein in der Ferne etwas schlechter ist als, mit der anderen) nochmal + 0,25 dpt dazu gibt. Die andere LInse bleibt unverändert. Dann würde aber die Sehleistung wiederum in der Ferne etwas nachlassen... :? Ich habe mich erstmal trotzdem darauf eingelassen und werde sehen, wie das klappt und ob die Sicht im Nahbereich dann wirklich besser ist und ich mit der Fernsicht noch halbwegs zufrieden bin. So richtig glücklich macht mich das Ganze allerdings nicht wirklich, muss ich zugeben. Wirklich Mist, dass meine Kurzsichtigkeit inzwischen so allmählich immer weiter zugenommen hat, sonst hätte ich dieses Problem sicher nicht :-(
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Antwort von Stephan
31. Mär 2017, 22:25

Hallo Anny,

das ist natürlich wirklich nicht so berauschend! Aber hast du nicht Linsen, die nach dem alternierenden System arbeiten? Da sollte es doch weniger Abstriche bei Nah und Fern geben als bei den Simultanen. Was die Kurzsichtigkeit angeht, darfst du dich darauf freuen, noch älter zu werden. Wie wir ja inzwischen wissen, lässt die Kurzsichtigkeit im Alter etwas nach. Bei mir ist es schon eine halbe Dioptrie.
Ansonsten würde ich mich wahrscheinlich für die Ferne optimal korrigieren lassen. Notfalls hat man sich schneller eine billige Lesehilfe aufgesetzt, als immer eine passende Fernbrille zur Hand zu haben. An beidem würde ich keinesfalls Abstriche hinnehmen!

Viele Grüße, Stephan

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Antwort von Anny
3. Apr 2017, 19:35

Stephan hat geschrieben:das ist natürlich wirklich nicht so berauschend! Aber hast du nicht Linsen, die nach dem alternierenden System arbeiten? Da sollte es doch weniger Abstriche bei Nah und Fern geben als bei den Simultanen.
Hallo Stephan,
also zumindest glaube ich, dass es das alternierende System ist und nicht das simultane. Meine Anpasserin hat beide Begriffe allerdings nie erwähnt :?
Stephan hat geschrieben:Ansonsten würde ich mich wahrscheinlich für die Ferne optimal korrigieren lassen. Notfalls hat man sich schneller eine billige Lesehilfe aufgesetzt, als immer eine passende Fernbrille zur Hand zu haben. An beidem würde ich keinesfalls Abstriche hinnehmen!
Aber wenn die Sicht in der Nähe nicht wirklich passt, dann brauche ich ja eigentlich keine multifokalen LInsen. Dann reichen doch auch die normalen... Die kosten zumindest fast 300 € weniger. Habe es übrigens gerade zum ersten Mal ausprobiert und meine Lesebrille (die normalerweise für die normalen Linsen gedacht war und einen Wert von + 1.0 dpt hat) zusammen mit den multifokalen Linsen aufgesetzt. Da sehe ich tatsächlich in der Nähe besser, als nur mit den multifokalen Linsen (wenn auch nicht zu 100% optimal).

Ich habe über's Wochenende (an dem ich mal wieder nur die LInsen für die Ferne drin hatte) mal darüber nachgedacht, auch noch die normalen Linsen ohne Nahausgleich zu behalten, selbst wenn ich die multifokalen nehmen sollte (im Falle, ich komme mit den neuen Linsen halbwegs klar, die ich demnächst bekomme). Ist zwar ein verdammt teurer Spaß, aber manchmal will ich eben auch in der Ferne richtig deutlich sehen können (z.B. wenn ich im Theater oder beim Konzert bin) und nicht nur unscharf... Ich frage mich nur, ob das für die Augen so gut ist, wenn man dann ab und zu wechselt... :?:
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Antwort von racko
3. Apr 2017, 22:01

Anny hat geschrieben:. Ich frage mich nur, ob das für die Augen so gut ist, wenn man dann ab und zu wechselt... :?:
Den Augen selber macht es nichts aus, nur der Kopf muß die Arbeit der Umstellung/en machen. Es kommt wirklich auch auf die Länge der Gewöhnung an, bis man bereit ist zu respektieren, daß man nicht überall Adleraugen hat. :wink: Da muß man den goldenen Mittelweg finden, es dauert - bei mir hat es sich gelohnt.

lg, racko

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Antwort von Stephan
3. Apr 2017, 23:15

Anny hat geschrieben:Meine Anpasserin hat beide Begriffe allerdings nie erwähnt :?
Hallo Anny,

DAS wäre ein Punkt der noch zu klären wäre... Bei mir hat der Anpasser auch gesagt, dass es sein könnte, dass Abstriche gemacht werden müssen, aber der Sehtest hat ergeben, dass das allenfalls in der Nähe bei ungenügender Beleuchtung nötig ist.

Viele Grüße, Stephan

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Antwort von Anny
4. Apr 2017, 21:20

racko hat geschrieben:Den Augen selber macht es nichts aus, nur der Kopf muß die Arbeit der Umstellung/en machen.
Vielleicht ist dann doch so eine gelegentliche Umstellung von den einen auf die anderen Linsen nicht so gut. Seit gestern (nach 3 Tagen der normalen Linsen) trage ich wieder die multifokalen Linsen und die Sicht ist momentan wieder etwas unschärfer. Aber vielleicht ist das auch Zufall und hängt eher mit dem Pollenflug zusammen (bin leider Allergiker).
Stephan hat geschrieben: DAS wäre ein Punkt der noch zu klären wäre... Bei mir hat der Anpasser auch gesagt, dass es sein könnte, dass Abstriche gemacht werden müssen, aber der Sehtest hat ergeben, dass das allenfalls in der Nähe bei ungenügender Beleuchtung nötig ist.
Ja, wegen des Systems muss ich wirklich beim nächsten Mal nochmal genauer nachfragen. Vor lauter Aufregung vergesse ich das irgendwie immer :oops:

Einen Sehtest mache ich ja jedes Mal. Und da merke ich immer, dass ich (mit den vorgeschobenen Gläsern vorm Auge) entweder in der Nähe besser sehe und in der Ferne schlechter oder umgekehrt. Also scheint ja (bei meinen Werten jedenfalls) nichts daran zu ändern zu sein... Irgendwie hatte ich mir das mit den multifokalen Linsen einfacher vorgestellt..., aber vielleicht schreitet ja die Technik in den nächsten Jahren noch etwas voran und dann kann jeder wieder sehen wie ein Adler ;-) (auch ohne Lasern)...
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Antwort von Stephan
4. Apr 2017, 22:22

Anny hat geschrieben:...aber vielleicht schreitet ja die Technik in den nächsten Jahren noch etwas voran und dann kann jeder wieder sehen wie ein Adler ;-) (auch ohne Lasern)...
Hallo Anny,

also, wenn ich mir das Voranschreiten der Kontaktlinsentechnik der letzten 30 Jahre vor Augen halte, habe ich meine Zweifel, dass ich das noch erleben werde. Wobei ich mich über mein Sehvermögen nicht beklagen kann.

Pollenflug kann vielleicht den Tragekomfort dämpfen, aber doch nicht die Sehstärke! Daran sollte es also nicht liegen.
Anny hat geschrieben:Einen Sehtest mache ich ja jedes Mal. Und da merke ich immer, dass ich (mit den vorgeschobenen Gläsern vorm Auge) entweder in der Nähe besser sehe und in der Ferne schlechter oder umgekehrt.
Wenn du insgesamt eine stärkere oder schwächere Glasstärke vor das Auge geschoben bekommst, funktioniert das nicht mit der Sehstärkenbestimmung. Man muss beide Werte haben: Also den für die optimale Sicht in die Ferne und das Maß der Addition für die Nähe. Beispiel: Die Linsen müssten für die Ferne mehr Dioptrien haben und für die Nähe eine höhere Addition. Beides ist zugleich machbar! Also werden die Linsen nach dem Wert für die Ferne ausgesucht und dann mit einer etwas höheren Addition versehen. Das kann bedeuten, dass du nicht mit einer Addition von +1.0 dpt, sondern vielleicht schon mit +1.5 dpt oder +2.0 dpt in die multifokale Linsenwelt eintrittst. Mit der Fernsicht wird begonnen. Die Nähe nimmt man dann später dazu.

Viele Grüße, Stephan

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Antwort von Anny
5. Apr 2017, 19:42

Stephan hat geschrieben:Pollenflug kann vielleicht den Tragekomfort dämpfen, aber doch nicht die Sehstärke! Daran sollte es also nicht liegen.
Ich meinte auch eher so ein bisschen verschleiertes Sehen, als wären die Linsen beschlagen :?
Stephan hat geschrieben:Wenn du insgesamt eine stärkere oder schwächere Glasstärke vor das Auge geschoben bekommst, funktioniert das nicht mit der Sehstärkenbestimmung. Man muss beide Werte haben: Also den für die optimale Sicht in die Ferne und das Maß der Addition für die Nähe. Beispiel: Die Linsen müssten für die Ferne mehr Dioptrien haben und für die Nähe eine höhere Addition. Beides ist zugleich machbar! Also werden die Linsen nach dem Wert für die Ferne ausgesucht und dann mit einer etwas höheren Addition versehen. Das kann bedeuten, dass du nicht mit einer Addition von +1.0 dpt, sondern vielleicht schon mit +1.5 dpt oder +2.0 dpt in die multifokale Linsenwelt eintrittst. Mit der Fernsicht wird begonnen. Die Nähe nimmt man dann später dazu.
Mir scheint, als hätte ich wirklich nicht die beste und bestens informierte Anpasserin bekommen. Das ist ärgerlich, wenn es denn doch noch mehr Möglichkeiten gibt, wie man das Sehen optimieren kann. :? . Aber was kann ich machen, ich bin ja keine Fachfrau, die der Anpasserin sagen kann, was sie machen soll..., wie sich das mit dem Maß der Addition in der Nähe verhält usw. (wenn ich da selber keine wirkliche Ahnung von habe). Ich muss mich aber bis zum nächsten Termin einfach mal noch etwas besser einlesen in das Thema und notfalls was ausdrucken und sie dann konkret fragen...
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Antwort von Anny
11. Apr 2017, 21:39

In den letzten Tagen hatte ich wieder den ganzen Tag das Gefühl, als wären die LInsen verschmiert. Ich konnte jedenfalls nicht klar durchblicken, glaube aber immer noch, dass es an der Pollenallergie liegt... :? Außerdem habe ich, seit ich die multifokalen LInsen trage, ständig Angst, dass mir jemand (aus Versehen) die Linsen rausschlagen könnte, wenn man mal auf beengtem Raum zusammen steht (wie z.B. beim Konzertbesuch oder in der Bahn...). Nicht gerade die besten Voraussetzungen, solche Linsen tragen zu wollen :roll:
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Antwort von Stephan
11. Apr 2017, 22:24

Hallo Anny,

dieses leichte Panik-Gefühl hatte ich in der Anfangszeit des Linsentragens. Aber davon ist nach über 30 Jahren nichts mehr zurückgeblieben...

Dieses leichte verschleierte sehen kann einerseits mit der Pollenallergie zusammen hängen, andererseits auch mit der zur Zeit (zumindest bei uns) herrschenden extremen Trockenheit. Mir macht das auch ein wenig zu schaffen, vor allem beim Motorrad-Fahren. Es vergeht fast keine Fahrt, bei der mir nicht der trockene Wind ein Staubkorn in die Augen bläst. Kürzlich musste ich anhalten, weil trotz heftigsten Tränens der Fremdkörper nicht verschwinden wollte. Dann musste ich Handschuhe ausziehen, Helm ausziehen, betroffene Linse abnehmen, auf die Zunge geben (wohin sonst auf dem Motorrad?), das Auge reiben, die Linse ablutschen und wieder einsetzen, Helm anziehen, Handschuhe anziehen... Den meisten hier wird vielleicht elend bei dieser Prozedur, aber ich mache das nicht zum ersten Mal. Die eigene Spucke ist meist gut verträglich. :wink: Jedenfalls konnte ich danach die Fahrt fortsetzen. Ich freue mich übrigens auf Regen!
Des Weiteren trüben meine Linsen bei der Trockenheit schneller mal ein, so dass ich sie ggf. mal kurz abnehmen und abspülen muss. Das aber nur daheim oder im Büro, nicht auf der Yamaha. :lol:

Was die vielleicht weniger informierte Anpasserin angeht: Vielleicht ist sie einfach nur nicht experimentierfreudig genug. Da du als Kunde aber zahlen sollst, darfst du ein gutes Ergebnis erwarten. Bestehe also darauf, dass dich die Sicht nicht befriedigt und dass man im Internet in durchaus nachlesen kann, dass üblicherweise mehr auch aus multifokalen formstabilen Kontaktlinsen herauszuholen ist. Dann könntest du einfach die Frage stellen: Was wäre denn, wenn für die Fernsicht die Dioptrien um beispielsweise minus 0,5 erhöht werden? Das lässt sich einfach durch Vorsetzen einer entsprechenden Linse im Refraktometer erreichen. Fernsicht besser? Wenn ja, dann ist das der richtige Weg. Und dann muss man wieder an der Nahsicht schrauben und auf die vorgesetzte Linse vielleicht noch eine halbe Plus-Dioptrie drauflegen. Damit darf dann natürlich nur die Nahsicht geprüft werden. Davon am besten Probelinsen anfordern und das Ergebnis überprüfen. Wenn sie darauf nicht eingehen will, soll sie wenigstens genau sagen, weshalb sie nicht will.

Ich will dich hiermit nicht zur Renitenz anstacheln, aber ich finde, dass man für sein gutes Geld auch gute Arbeit erwarten darf und sich nicht abspeisen lassen muss!

Viele Grüße, Stephan

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Antwort von Anny
15. Apr 2017, 19:57

Hallo Stephan,

danke für deine nette Rückmeldung!
Stephan hat geschrieben:dieses leichte Panik-Gefühl hatte ich in der Anfangszeit des Linsentragens. Aber davon ist nach über 30 Jahren nichts mehr zurückgeblieben...
Ich glaube das liegt in erster Linie daran, dass die Linsen so teuer sind und ich mir nicht mal locker Ersatz leisten könnte, wenn mal eine Linse „verloren geht“... :?
Stephan hat geschrieben:Kürzlich musste ich anhalten, weil trotz heftigsten Tränens der Fremdkörper nicht verschwinden wollte. Dann musste ich Handschuhe ausziehen, Helm ausziehen, betroffene Linse abnehmen, auf die Zunge geben (wohin sonst auf dem Motorrad?), das Auge reiben, die Linse ablutschen und wieder einsetzen, Helm anziehen, Handschuhe anziehen... Den meisten hier wird vielleicht elend bei dieser Prozedur, aber ich mache das nicht zum ersten Mal. Die eigene Spucke ist meist gut verträglich. :wink: Jedenfalls konnte ich danach die Fahrt fortsetzen.
Diese Prozedur (Linse ablecken) habe ich auch einmal vor einigen Jahren durch. Da ging es einfach gar nicht anders, die Linse hat so schlimm im Auge gedrückt, weil irgendwas ins Auge geraten war, dass ich mir auch nicht anders zu helfen wusste. :shock: Seitdem habe ich aber eigentlich immer für den Notfall ein super Minifläschchen Linsenflüssigkeit dabei, was für einmaliges Abspülen ausreichen würde :-)
Stephan hat geschrieben: Bestehe also darauf, dass dich die Sicht nicht befriedigt und dass man im Internet in durchaus nachlesen kann, dass üblicherweise mehr auch aus multifokalen formstabilen Kontaktlinsen herauszuholen ist. Dann könntest du einfach die Frage stellen: Was wäre denn, wenn für die Fernsicht die Dioptrien um beispielsweise minus 0,5 erhöht werden? Das lässt sich einfach durch Vorsetzen einer entsprechenden Linse im Refraktometer erreichen. Fernsicht besser? Wenn ja, dann ist das der richtige Weg. Und dann muss man wieder an der Nahsicht schrauben und auf die vorgesetzte Linse vielleicht noch eine halbe Plus-Dioptrie drauflegen. Damit darf dann natürlich nur die Nahsicht geprüft werden. Davon am besten Probelinsen anfordern und das Ergebnis überprüfen. Wenn sie darauf nicht eingehen will, soll sie wenigstens genau sagen, weshalb sie nicht will.
Genau das habe ich meine Anpasserin beim letzten Besuch gefragt. Aber sie meinte, dass sich gleichzeitig, wenn die Fernsicht schärfer wird, sich die Sicht in der Nähe verschlechtern würde oder umgekehrt. Scheinbar ist sie wohl schlecht informiert... :? Wenn es mit den nächsten Linsen gar nicht besser wird, werde ich mich wohl nach einem anderen Spezialisten umschauen...
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