Die Online-Ratgeber-Plattform mit Hinweisen und Tipps von und für Kontaktlinsenträger

Thema: Kontaktlinsen -> Fehlsicht verstecken oder ...

Eine Frage aus der Kategorie Infos und Produktneuheiten

Sehen.de

Infos zur Kontaktlinse und Brille.
Jetzt besuchen

Seh-Check.de

Kostenlose Online-Seh-Checks.
Jetzt besuchen

Moderatoren : Stephan, Orchidee, racko, SehFee

Kein Avatar

Frage von racko
27. Okt 2013, 12:10

Soll keine Umfrage sein - Meinungsäußerungen dazu wären aber doch spannend! :)

Warum trägst Du (gerne) Kontaktlinsen?

Sicher sind die 'Ursachen' dafür sehr verschieden und manchmal sogar medizinisch begründet,
der Verzicht auf das 'Markenzeichen Brille' fällt manchen Fehlsichtigen sogar schwer.
Brille hat ohne Zweifel auch wieder ihre Vorteile.

Beim Aussehen sind auch nicht alle mit/ohne Brille/Linsen fotogen!

Meistens spielt aber ein psychologischer Druck die entscheidende Rolle!
Brille wird von vielen Trägern ja als notwendiges Übel betrachtet - auch von mir. Verschandelung des Gesicht's möglicherweise auch!
Kontaktlinsen werden da eher als praktisch und bequem empfunden - wenn sie denn gut angepasst sind.

Das Loslassen von Kontaktlinsen in "Notfällen" fällt aber auch sehr schwer! Besonders, wenn man sie schon so lange gewöhnt ist! Publikumscheu wegen Bemerkungen und erstaunten Blicken. - Plötzlich dicke Brille.
Aber das ist dann nur eine schnelle Bemerkung und Geschichte. :roll:

Danke für viele einsichtige Ansichten und Feststellungen! :wink:

lg, racko

Kein Avatar

Antwort von Peter Z.
27. Okt 2013, 16:03

Hallo Racko

Vor Jahrzehnten (!) habe ich mich zu Kontaktlinsen entschieden. Ausschlag war meine Freizeitbeschäftigung - der Segelsport. Die Brille ist immer verspritzt oder geht "in den Bach" und dann bist Du ein "blindes Huhn". Zudem ist eine gute Sonnenbrille bei diesem Sport wichtig und unentbehrlich. Eine solche korrigierte Sonnenbrille ist aber sehr aufwändig!

Auch im Alltag hat mich meine Brille immer wieder gestört, man stösst sie an, sie ist immer verschmutzt, usw. Später hatte ich mit der Lesebrille ähnliche Probleme, zudem war sie immer am falschen Ort - jedenfalls nicht da, wo man sie braucht...

Ich gebe meine Linsen nicht mehr her!!

Gruss, Peter Z.

– Anzeige –
Kontaktlinsen Informationen
Kein Avatar

Antwort von Stephan
27. Okt 2013, 22:26

Hallo racko,

wenn ich mal von den ersten Jahren, in denen ich Brille trug, absehe, finde ich, dass eine Brille ganz nett aussehen kann. Bei mir ist aber der praktische Aspekt im Vordergrund. Ich brauche seit über 45 Jahren Sehhilfen und hatte noch nie eine Sonnenbrille in meiner Stärke. Früher war das nicht üblich (und natürlich auch kein Geld dafür da) und heute sage ich mir, dass es besser ist, ich greife beim Autofahren mal schnell nach der (normalen) Sonnenbrille und setze die auf, als dass ich einen kompletten Tausch vornehme und in der Zwischenzeit im Blindflug unterwegs bin.
Kontaktlinsen sind nun mal nicht im Weg (z.B. beim Küssen :oops: :lol: ), dauernd dreckig und auf Fotos spiegelt sich auch das Blitzlicht nicht so fürchterlich darin. Und der allergrößte Vorteil ist die kalte Jahreszeit: Sie beschlagen nicht! Und der Regen, der derzeit herunterfegt, tut den Linsen auch nichts. Natürlich hat man auch ein größeres Sichtfeld...
Und als Allerletztes: Wer gerne Zwiebelgerichte zubereitet, weiß Kontaktlinsen zu schätzen, da hier erst deutlich später oder gar keine Tränen fließen!

Viele Grüße, Stephan

Kein Avatar

Antwort von Orchidee
28. Okt 2013, 14:13

Hallo Racko,

aus dem Bauch heraus müsste ich antworten: ich bin einfach kein Brillenmensch, Brille ist etwas, was zu mir als Person einfach überhaupt nicht passt. (so wie der eine Mensch ein Katzenmensch ist und der andere ein Hundemensch, bin ich ein .. ? Linsenmensch ? :lol: )

Außerdem erreiche ich mit meinem Linsen eine weitaus bessere Sehschärfe als mit den Brillen, weiters das randlose Rundherumsehen, kein Beschlagen im Winter, keine Beeinträchtigung beim Sporteln (und beim Küssen :wink: ) und Brillen meiner Stärke (-7 Dioptrien) verkleinern die Augen schon sehr - also die Optik spielt natürlich auch eine Rolle.

lg, orchidee

Kein Avatar

Antwort von fraumitbrille
28. Okt 2013, 16:12

Hallo Racko,

schön, dass du mal wieder ein Thema eröffnet hast, das etwas entfernt ist vom rein "Linsentechnischen"! Ich finde es sehr interessant, auch wenn es mich nicht direkt betrifft, denn ich ziehe in meiner momentanen Lebensphase die Brille vor, weil ich finde, dass die Kurzsichtigkeit ein Teil von mir ist, den ich nicht verstecken muss. Linsen trage ich nur in Situationen, wo sie definitv praktischer sind.

In meiner Zeit als Vollzeit-Linsenträgerin lag der Hauptgrund darin, dass es mir peinlich war, eine Brille zu tragen. Ich war sehr froh, meine Kurzsichtigkeit auf diese Weise verstecken zu können und konnte mich endlich frei bewegen, ohne ständig Gefahr laufen zu müssen, jemanden zu übersehen oder sonstwie ins (für mich ohne Brille/Linsen unsichtbare) Fettnäpfchen zu treten.

LG
fraumitbrille
Kein Avatar

Antwort von racko
29. Okt 2013, 10:42

Danke für die Rückmeldungen! - Aber ganz sicher kommen noch mehr dazu! :)

Es war sogar 'fraumitbrille', eine bekennende Brillenträgerin, dabei. Ansonsten überwiegen begeisterte Bekenntnisse zu den 'unbehinderten' Vorteilen der KL's, bis hin zum Küssen! :)

Bitte nicht (mehr) an mich selbst 'adressieren', denn es interessiert doch bestimmt alle anderen Leser auch - was die Beweggründe Deines KL-Tragens sind! :) Außerdem muß und möchte ich persönlich nicht so arg dominant sein.

- Bitte noch weitere erfreuliche Wortmeldungen! -

Kein Avatar

Antwort von SonjaF
31. Okt 2013, 15:39

Ich finde sie persönlich einfach praktischer im Alltag. Das hat gar nichts mit dem "Aussehen" zu tun, ich mag meine Brille sehr gerne, sonst hätte ich sie nicht ausgesucht.
Aber mit den Linsen habe ich keine Bügel im Sichtfeld, kann jederzeit im Auto irgend eine Sonnenbrille aufsetzen (auch die meines Mannes zB), mein Sichtfeld ist generell nicht eingeschränkt.

Ich mache jetzt länger schon mit meinem Hund Agility und gerade da muss man zurückschauen und den Hund "im Augenwinkel" haben, das ist für mich mit Brille fast unmöglich, denn im Augenwinkel ist mein Brillenbügel. Das war auch letztendlich der Grund warum ich mich mit über 30 zu Linsen entschieden hatte.
Ein weiterer Grund war, dass ich meine Brille nicht immer aufhatte, sondern nur am PC, zum Fernsehen und Autofahren. Wenn ich also in der Arbeit saß und am PC herumgewerkt habe, hatte ich sie auf. Kaum kam jemand zu mir und sprach mit mir, mußte die Brille runter weil ich immer oben drüber sah, unten drunter usw.

Ich trage erst seit einem Jahr richtig regelmässig Kontaktlinsen und für mich ist es einfach ein Stückchen Freiheit geworden. Ich suche nicht mehr Brille wenn ich mit dem Auto los muss, sondern schnappe meine Tasche und fahre.

lg Sonja
Kein Avatar

Antwort von Erdhoernchen
31. Okt 2013, 18:52

Als ich mit 16 Jahren eine Brille brauchte, war das für meine Eltern ein Weltuntergang, weil Mädchen mit Brille geht so gar nicht. Geld für ein Gestell wurde nicht dazu bezahlt, weil man der Meinung war, ich fände es nur schick, eine Brille zu haben. Dass ich in der Schule ohne Brille nichts von der Tafel lesen konnte und ich daher oftmals Ärger mit meinem Lehrer hatte, meine Freundin mir dann häufiger mal ihre Brille zum Abschreiben von der Tafel geliehen hat, interessierte meine Eltern nicht. Als ich dann endlich einen Augenarzt Termin hatte und dabei natürlich festgestellt wurde, dass ich dringend eine Brille benötigte, glaubten meine Eltern es immer noch nicht. So durfte ich die Brille immer nur aufsetzen, wenn sie nicht dabei waren. Ihrer Meinung nach war die Brille nur zum TV schauen. Es wurde auch ganz klar Stimmung gegen die Brille gemacht. Da wurde mir dann sogar vorgehalten, dass ja nicht mal meine Oma mit ihren seinerzeit fast 70 Jahren immer eine Brille trägt, obwohl sie nur auf einem Auge sieht. Somit sollte ich mich als junges Mädchen doch nicht so verschandeln. In meiner Ausbildung ging das Spiel dann weiter. Da das Gestell, was man vor fast 40 Jahren von der Kasse bekam, alles andere als schön war, hatte ich die Brille meistens in der Handtasche, weil die liebe Umwelt ja auch nicht recht zimperlich damit umging, wenn man kein schönes Brillengestell hatte bzw. seinerzeit die klassischen Kassengestelle inkl. der dazugehörigen Gläser auf der Nase hatte. Beim Autofahren benötigte ich natürlich die Brille, da es ja auch einen entsprechenden Eintrag im Führerschein gab. Als ich erstes Geld verdiente, erlaubten meine Eltern nicht, dass ich mir davon eine bessere Brille kaufte, weil es nach wie vor an Einsicht fehlte. Bis heute ist man der Meinung, dass ich nur eine Brille trage, weil ich es so schick finde.

So bin ich dann irgendwann zu Kontaktlinsen gekommen. Das war die einzige Form, die von meinen Eltern als Korrektur akzeptiert wurde. Die Kosten waren da dann kein Thema mehr, weil ich mich aus dem Machtbereich meiner Eltern befreit hatte. Da ich auch schnell die Vorteile erkannte, wie z. B. kein eingeschränktes Gesichtsfeld, auch beim Sport gut zu sehen, bin ich dann nach 6 Jahren Brille mehr oder weniger in der Handtasche zu Kontaktlinsen gekommen. Da ich nie größere Probleme damit hatte, bin ich dabei geblieben.

Inzwischen trage ich Multifocal-Linsen und komme hier doch manchmal an die Grenzen der Kontaktlinsen. Im Nahbereich, wenn das Licht recht schlecht ist bzw. ich müde werde, lässt die Sehleistung doch häufiger mal zu wünschen übrig. Dann greife ich sehr gerne zu meiner Brille, weil man damit dann doch deutlich besser sieht. Ansonsten trage ich nach wie vor täglich Kontaktlinsen und schätze die Vorteile, wie Sonnenbrille, keine Einschränkung im Gesichtsfeld bzw. keine beschlagenen Gläser etc. sehr.

Inzwischen für habe auch ein zu mir passendes Brillengestell und auch die Gläser heute lassen ja kaum noch durch die Dicke Rückschlüsse auf die Stärke der Brille zu. Somit habe ich auch kein Problem, wenn ich mal an einem Tag die Brille trage, weil es gerade mit den Linsen an dem Tag nicht so optimal läuft bzw. ich die Tragezeit der Linsen nicht zu heftig strapazieren will. Beim Autofahren bevorzuge ich auf alle Fälle Linsen, weil ich das Gefühl habe, dass ich damit in der Ferne auf alle Fälle besser sehe und keine Einschränkung im Gesichtsfeld habe.
Kein Avatar

Antwort von Stephan
31. Okt 2013, 23:21

Hallo Erdhoernchen,

Ignoranz seitens der Eltern ist ein beliebtes Thema. Bei mir war's auch so. Zumindest von meinem Vater. Dabei war der selbst kurzsichtig und mit enormer Hornhautverkrümmung geplagt. Allerdings hatte ich Unterstützung von meiner Mutter: Ich bekam mit 7 Jahren die erste Brille, damit ich in der Schule wieder sehen konnte, was an die Tafel geschrieben wurde. Furchtbar war nur die Brillenfassung. Zwar kein Kassengestell, aber noch heute in meinen Augen unglaublich hässlich. :shock: :lol:

Viele Grüße, Stephan

Kein Avatar

Antwort von fraumitbrille
1. Nov 2013, 18:13

Erdhoernchen hat geschrieben:Als ich mit 16 Jahren eine Brille brauchte, war das für meine Eltern ein Weltuntergang, weil Mädchen mit Brille geht so gar nicht. Geld für ein Gestell wurde nicht dazu bezahlt, weil man der Meinung war, ich fände es nur schick, eine Brille zu haben.
Wenn ich so etwas lese, bleibt mir wirklich die Luft weg! Ich habe meine Eltern ja schon für ignorant gehalten, aber wie ich sehe, gibt es immer noch eine Steigerung! Wenn man als junger Mensch mit noch nicht gefestigtem Selbstbewusstsein so etwas erleben muss, ist es oft ein langer Weg, bis man es zu einem normalen, unverkrampften Verhältnis zu seiner Fehlsichtigkeit schafft. Ich kann mir vorstellen, dass es manchen gar nicht gelingt und sie sich dann entweder schnellstmöglich und unüberlegt lasern lassen (obwohl sie im Grunde ihres Herzens so gern wenigstens ab und zu mal eine Brille tragen würden), sich nur mit Kontaktlinsen an die Öffentlichkeit trauen oder aber sich in die Gegenrichtung entwickeln und optic-obsessed werden.
Kein Avatar

Antwort von Erdhoernchen
3. Nov 2013, 17:41

Hallo Stefan,
hallo Frau mit fraumitbrille,

es ist schön zu hören, dass es auch noch andere Eltern gibt, die so eine oder eine ähnliche Ansicht vertreten. Verstehe ich nicht und werde ich nie verstehen. Was bitte ist schlecht daran, wenn man mit einem Hilfsmittel - egal welchem - wieder richtig sehen kann? Bei mir ist übrigens meine Mutter die treibende Kraft.

Das hat sich auch bis heute nicht geändert. Sie sieht auch bei sich selber nicht ein, dass sie etwas zu einer Brille/Lesebrille zuzahlen soll. Heute mit über 70 Jahren braucht sie angeblich weder eine Brille zum Lesen noch für die Ferne. Da ist sie die einzige Person, die ich kenne, wo das angeblich so sein soll. Normalerweise lässt doch die Elastizität der Linse nach, was uns doch alle mehr oder weniger zumindest zu einer Lesebrille/Multifocallinsen zwingt. Nach einer grauen Star-OP bei meinem Vater hat angeblich der Augenarzt dazu geraten, sich eine billige Lesebrille aus dem Discounter zu holen. Das würde völlig ausreichen. Wer bitte benötigt rechts und links genau die gleiche Stärke zum Lesen und wo passt wirklich diese Alleweltsbrille, die oftmals noch in China unter 'schlechten Bedingungen' hergestellt wurde? In meinen Augen kann so eine Brille nur ein Ersatz sein, wenn die eigene Lesebrille vergessen wurde und man z. B. im Restaurant etwas benötigt, um die Speisekarte zu lesen. Für jeden Tag kann es doch kaum wohl die richtige Wahl sein. Ich tue mich auch sehr schwer mit der Aussage, dass angeblich ein Augenarzt so etwas empfohlen haben soll. Wahrscheinlich ist man nach wie vor auf dem Spartrip und meint, dass man so richtig Geld sparen kann. Übrigens reichen auch Sonnenbrillen vom Discounter ... Mehr fällt mir dazu nicht ein. Ich bin sehr froh, dass ich mich aus dem Dunstkreis befreit habe und heute mein eigenes Leben lebe. Teilweise kann man da wirklich nur mit dem Kopf schütteln.

LG
Erdhörnchen
Kein Avatar

Antwort von racko
4. Nov 2013, 00:11

Meine eigene Mutter hatte übrigens auch überhaupt keine Brille "gebraucht" bis über 80, dann nur heimlich zum Fernsehen, damit's nicht so anstrengt! 8)
Auch keine Lesebrille, Fernsicht lässt sich als Außenstehender nicht so beurteilen - sie hatte ja auch nie ein Auto.
Aber leichte Myopie hatte sie schon immer - hätte auch niemals eine Brille akzeptiert, trotzdem. :mrgreen:

Kein Avatar

Antwort von fraumitbrille
4. Nov 2013, 00:57

Erdhoernchen hat geschrieben: Heute mit über 70 Jahren braucht sie angeblich weder eine Brille zum Lesen noch für die Ferne.
Soweit ich weiß, sind Leute, die auch im Alter zum Lesen keine Brille brauchen, meistens leicht myop, so wie rackos Mutter.

Ich würde vermuten, dass auch deine Mutter leicht myop ist und das auch weiß, wahrscheinlich schon seit ihrer Jugend, und dass irgendwelche negativen Erfahrungen mit den Einstellungen ihrer Umwelt zur Brille sie schon damals daran gehindert zu haben, sich eine Brille zuzulegen. Die leichte Einschränkung beim Sehen war wohl ganz gut hinnehmbar, so konnte sie das Thema jahrzehntelang verdrängen, aber als dann die Tochter eine Brille brauchte, kam alles wieder hoch - und da konnte sie wohl auch ihrer Tochter die Brille nicht gönnen, auf die sie selbst die ganzen Jahre lang verzichtet hatte, oder sie mochte die Tochter nicht mit Brille sehen, um nicht ständig an ihren eigenen wunden Punkt erinnert zu werden.

Ich weiß, da ist meine Phantasie mit mir durchgegangen, aber vorstellbar wär's schon...

Erdhörnchen, ich finde es gut, dass es dir gelungen, dich von den Vorstellungen deiner Eltern zu lösen und ein vernünftiges Verhältnis zu deiner Fehlsichtigkeit zu finden!
Kein Avatar

Antwort von racko
15. Nov 2013, 17:52

Wie ist es denn, zeigt man sich mit starker Brille weniger gern, als überhaupt mit Brille?

Manche tragen die Brille ja gern nur zur 'Dekoration' als Accessoir und beneiden deshalb die professionellen Träger um ihr Outfit.

Ich selbst mit meiner nun ca. -7 Dioptrien-Brille, natürlich mit vorteilhafter Entspiegelung, komme mir schon etwas behinderter vor, als es nur mit leichter Lesebrille wäre. Die leicht schwächeren KL mit fast -6 Diptrien beeindrucken niemand!

lg, racko

Kein Avatar

Antwort von Stephan
15. Nov 2013, 21:32

Hallo racko,

mir selbst fallen Brillengläser mit hohen Dioptrienwerten immer ziemlich auf (egal, ob plus oder minus). Und so richtig gut sieht das nie aus. Zum Glück gibt es heute Kunststoffe, die extrem dünn sind (hohe Brechwerte), so dass das weniger auffällt als früher.
Mein Sohn hat einen neuen Spleen. Im Frühjahr hat er sich farbige Monatslinsen gekauft zum Ausgehen. Ausgegangen ist er zwar, aber immer ohne Linsen, weil er die nicht eingesetzt bekommen hat.... Jetzt hat er sich eine Brille machen lassen, weil er damit seriöser aussieht. Die Gläser haben 0 dpt. Ich fasse es nicht! Bild
Ich gäbe was drum, wenn ich keine Sehhilfen bräuchte!!!

Viele Grüße, Stephan

  • 1
  • Seite 1 von 3
  •  · 31 Beiträge

Professionellen Kontaktlinsenanpasser finden

Finde jetzt einen Augenoptiker in Deiner Nähe und lasse Dich beraten.

Du hast eine Frage oder bist ein wahrer Experte im Bereich der Kontaktlinsen?

Dann tritt unserem Forum bei. Wir freuen uns auf Dich.

Registrieren