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Mein Dream-Lens Erfahrungsbericht

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Mein Dream-Lens Erfahrungsbericht

Beitragvon fapex » 4. Jul 2011, 16:08

Hallo zusammen,

seit dem vergangenen Wochende gehöre ich ebenfalls zum Kreis der Nachtlinsenträger. Eure Berichte haben mir bisher selbst gut weitergeholfen und konnten mich an der ein oder anderen Stelle auch schon etwas beruhigen wenn ich etwas niedergeschlagen war :shock: :)

Ich versuche mal so detailiert wie möglich einzusteigen in meine bisherigen Erfahrungen.

1. Tag - Abholung der Linsen u. die erste Nacht


Am Freitag habe ich Abends nach der Arbeit noch schnell meine Linsen abgeholt. Neben der Beratung zur Pflege der Linsen und den Tipps für die ersten Tage sollte ich auch die Linsen direkt mal ein- und aussetzen um spätere Probleme am Abend ausschließen zu können. Da ich in den letzten Jahren entweder nur noch Brille oder hier und da mal weiche Linsen getragen habe waren die harten Linsen natürlich erst einmal der pure Horror. Ein störendes Fremdkörpergefühl, tränende u. gerötete Augen... aber das hatte ich schon erwartet. Dennoch hatte ich direkt einen guten Durchblick mit den Linsen, war aber froh als diese wieder aus dem Auge waren.

Als ich am Freitag Abend dann letztendlich ins Bett gegangen bin habe ich die Linsen wieder eingesetzt und versucht zu schlafen. Hierbei ist mir sofort aufgefallen dass die linke Linse anders sitzt als die rechte und wesentlich störender gewirkt hat. Das hat dazu geführt dass das linke Auge permanent getränt/leicht gebrannt hat und ich um 4 Uhr Nachts völlig entnervt aus dem Schlaf gerissen wurde. Ich wusste mir nicht groß zu helfen und habe die Linsen kurz entnommen, neu gereinigt und wieder eingesetzt. Letztendlich hat das aber auch nicht geholfen und ich war froh dass ich überhaupt nochmal eingeschlafen bin.

Am nächsten Morgen war ich froh als die Linsen endlich aus den Augen konnten und ich von meiner Freundin zum Optiker gefahren wurde. Einen ersten großen Seherfolg konnte ich leider noch nicht ausmachen, leicht besser konnte ich sehen, jedoch noch viel zu schwach um in der Ferne etwas zu erkennen oder um alleine Auto zu fahren. Der erste Test ergab jedoch schon einen nachweisbaren Erfolg. Von -3,75 verringerte sich die Sehschwäche auf ca. -2 und so war mein Optiker für´s erste schon zufrieden. Wieso jedoch mein linkes Auge solche Probleme gemacht hat, konnte er nicht herausfinden. Ein Test bei dem er meine Augen eingefärbt hatte hat sogar ergeben dass mein Problemauge besser/gleichmäßiger von den Linsen geformt wurde als mein rechtes Auge.


2. Tag - Die 2. Nacht und die ersten Freuden


Die Zweite Nacht startete positiv, das linke Auge bzw. die linke Linse machte kein Problem mehr und fühlte sich von Anfang an so gut an wie die Linse des rechten Auges. Ich konnte problemlos 9 Stunden durch schlafen und war am Sonntag gespannt auf meinen 2. Tag ohne Linsen.

Als ich die Linsen beide entnommen hatte konnte ich sofort einen spürbaren Seherfolg feststellen. Beim Blick aus dem Fenster konnte ich fast so gut sehen wie vorher mit der Brille. Häuser, Autos, Kennzeichen... alles war fast perfekt. Der Seherfolg hielt bis ca. zur Mittagszeit an, also knapp 3-4 Stunden und wurde dann von Stunde zu Stunde deutlich schlechter. Am Abend war ich dann wieder halb erblindet :-P


3. Tag - Die 3. Nacht und ein neuer Dämpfer


Die heutige dritte Nacht lief wieder problemlos. Die Linsen waren nochmals spürbar leichter einzusetzen und das Fremdkörpergefühl war deutlich geringer als in den 2 Nächten zuvor. Ich konnte wie in der Nacht zuvor sofort einschlafen.

Heute morgen war ich sehr gespannt ob ich noch besser als gestern sehen könnte und wie lange es dieses Mal anhalten würde. Leider folgte auf die Euphorie jedoch direkt ein Dämpfer. Nachdem ich wieder einmal qualvolle 1-2 Minuten benötigt hatte um die Linsen aus den Augen zu bekommen merkte ich direkt dass die Sehstärke erheblich schlechter als gestern war. Ich konnte zwar immernoch besser als nach der ersten Nacht sehen, jedoch war von Anfang an schon das meiste im Fernbereich verschwommen und so war ich froh dass ich überhaupt noch ein kurzes Stück mit dem Auto fahren konnte um ein paar Erledigungen zu machen.

Mittlerweile ist es 16 Uhr und ich kann beim Blick aus dem Fenster noch nichtmal das Kennzeichen am Auto meines Nachbarn lesen, wobei ich das auch heute morgen wahrscheinlich nur mit großer Mühe gekonnt hätte. Ich bin ziemlich enttäuscht und weiß nicht woran es liegen könnte. Immerhin habe ich auch heute Nacht wieder gute 8-9 Stunden schlafen können.

Heute hatte ich noch einen Urlaubstag und muss morgen wieder zur Arbeit. Da ich Pendler bin und fast 80km mit dem Auto vor mir habe, werde ich natürlich erst einmal zum Optiker fahren und nochmal alles abchecken lassen. Ich hoffe heute war eine Ausnahme und dass ich morgen wieder ähnlich gut sehen werde wie gestern, bzw. annähernd perfekt.

Ich bin gespannt...
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Re: Mein Dream-Lens Erfahrungsbericht

Beitragvon herbstblut » 12. Jul 2011, 15:36

Hallo,

willkommen im Club.
Vielleicht tröstet es Dich etwas, wenn ich Dir sage, das ich gute 7 Tage gebraucht habe um gut sehen zu können. Leider ist es noch nicht ganz so gut wie mit Brille, aber meine Linsen werden wohl nochmal ausgetauscht, vielleicht bringt das nochmal etwas. Meine Ausgangsdioptrin liegen aber auch bei -4 und -3.

MIt dem Einsezten habe ich kaum Probleme, allerdings empfinde ich das Tragen der Linsen auch als recht unangenehm. Ich gehe nach dem Einsetzen direkt ins Bett, also Lesen o.ä. mag ich mit Linsen gar nicht mehr. MIt dem Rausnehmen habe ich auch so meine Probleme, seitdem ich die Augen aber vorher großzügig benetze, geht das wesentlich besser.

Ich drücke Dir erstmal die Daumen für die nächsten Tage und Nächte und bin gespannt auf Deine Fortsetzung. Wie gesagt, bei mir lief auch nicht alles nach Plan, aber das wird sicher noch.

Viele Grüße
herbstblut
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Re: Mein Dream-Lens Erfahrungsbericht

Beitragvon fapex » 12. Jul 2011, 16:28

Mittlerweile sind wieder einige Tage ins Land gegangen.

Ich konnte Abends mit Hilfe der Tageslinsen eine enorme Verbesserung erzielen und somit problemlos Auto fahren/pendeln, da die Verformung noch relativ weit fortgeschritten war.

Jedoch habe ich in den Tagen danach bemerkt dass meine Sehkraft sich kaum steigerte und ich schon morgens ziemlich miserabel sehen konnte, ähnlich wie an den Vortagen Abends. Die Ursache lag wahrscheinlich darin, dass ich nach der Heimankunft (ca. 18-19 Uhr) jedes Mal zu wenig Zeit bis zum Einsetzen der Nachtlinsen hatte. Mein Augenoptiker hat es so erklärt dass die Hornhaut durch die weichen Tageslinsen wellig und weich wird. Ich bräuchte genügend Regenerationszeit damit die Hornhaut sich wieder stabilisieren kann und die Nachtlinsen den bestmöglichen und nachhaltigsten Effekt erzielen können.

Nachdem ich aufgrund dieser Vermutung die Tageslinsen erstmal weg gelassen habe, waren die Seherfolge wieder wesentlich besser in den darauffolgenden Tagen und so konnte ich die Grenzen des ersten Nachtlinsensatzes weiter ausloten. Letztendlich kann ich damit bisher meine Sehschwäche zu ganz grob 60-70% ausgleichen, komme nun aber nicht mehr wirklich weiter. Ich sehe morgens bis Nachmittags ganz ordentlich, kann auch in der Ferne noch viele Sachen ganz gut lesen und problemlos Auto fahren. Sobald ich ins Dunkle kommen, also beispielsweise in Kellerräume oder am Abend geht dann gar nichts mehr, meine Pupillen werden einfach viel zu groß und breiten sich deutlich über den verformten Bereich hinaus.

Am Donnerstag habe ich meinen vorerst letzten Termin beim Optiker mit den aktuellen Linsen. Danach haben wir knappe 2 Wochen zahlreiche Ergebnisse sammeln können und werden einen neuen Satz anfertigen lassen, der dann hoffentlich eine weitere große Steigerung mit sich bringt.

Bisher bin ich mit dem Verlauf aber soweit ganz zufrieden und habe kaum noch Probleme. Beim Einsetzen ist eigentlich nichts weiter zu beachten, außer dass ich einen ordentlichen Tropfen Kochsalzlösung auf die Linse gebe und beim Herausnehmen ist es wichtig die Linse vorher zu befeuchten. Ich setze Kochsalzlösung ein und putze mir erst einmal die Zähne. Danach ziehe ich die Linsen wenige mm zur Seite und drehe dann mein kleines Hilfsinstrument ein wenig zu mir. Dabei löst sich die Linsen meist im 1. Versuch. Ohne diese Drehnung, also rein mit dem geraden Wegziehen der Linsen zur Seite gestaltet sich das ganze viel viel schwieriger.

Gruß
fapex
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Re: Mein Dream-Lens Erfahrungsbericht

Beitragvon BRC » 14. Sep 2011, 23:14

HAllo Leute!
Ich beginne nun mein drittes Jahr mit meinen Dream Lenzes bzw. Habe gerade neue bekommen und bin einfach immernoch überwältigt von diese. Kontaktlinsen!!!
Am Anfang also so das erste halbe Jahr ist es teils noch etwas anstrengend weil die Sehstärke von Tag zu Tag variiert und zum Abend hin schlechter wird aber das behebt sich alles, sodass man die Kontaktlinsen sogar manchmal nur jeden Zeiten Tag tragen muss!!
Und fals ihr abends mal lesen wollt oder noch andere Sachen machen wollt dann tröpfelt euh einfach ein wenig kochsalzloesung ins Auge . Das hilft extrem und ihr könnt ohne drücken ein paar Minuten lesen!!!
Wenn ihr also die Dream Lenses dann lange habt so wie ich Könnt ihr mindestens einen Tag lang perfekt gucken und vllt. Sogar die Kontaktlinsen jeden zweiten Tag nehemn. Das schont teils die nerven und ist auch gut fuer das Auge oder auch für ein selbst wenn der Abend/die Nacht lang werden soll!!!

Gruß BRC
BRC
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