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Würde ein Augenarzt erkennen, dass ich OK-Linsen trage?

Fragen zum Thema Orthokeratologie oder "Nacht-Linsen / DreamLens"?
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Würde ein Augenarzt erkennen, dass ich OK-Linsen trage?

Beitragvon Legionär » 4. Nov 2010, 16:55

Guten Tag werte Forumsgemeinschaft,

seit drei Jahren bin ich nun Soldat der Fremdenlegion und mir steht gerade ein wichtiger Karriereschritt bevor. Wie es aussieht werde ich nach Beendigung meines Urlaubs auf einen Unteroffizierlehrgang geschickt, welchen ich natürlich sehnlichst entgegenfieber. Ein großes Problem stellt sich mir dabei jedoch in den Weg: Meine Augen !

Vor drei Jahren hatte ich noch weit über 100% Sehschärfe auf jedem Augen, mittlerweile bin ich bei -2,5/-2,25 Dioptrin angelangt und komme ohne Kontaktlinsen gar nicht aus. Davon weiß aber mein Arzt am Standort nichts und mein Zugführer meinte, ich solle es auch bloß niemals erwähnen, weil ich damit a) nicht mehr als Ausbilder in zweier meiner von mir angestrebten Regimentern eingesetzt werden kann (bei den anderen ist dies kein Problem) und b) sich gesundheitliche Einschränkungen bei Verwendungen und Beförderung immer bermerkbar machen, auch wenn dies offiziell verneint wird.

Mit Beginn der Lehrgangs werde ich nun einer medizinischen Untersuchung unterzogen, die selbstverständlich auch eine Sehschärfeüberprüfung beeinhaltet. Ich will jetzt meinen Urlaub in Deutschland nutzen und mir OK-Linsen zulegen, um damit dann bei der Untersuchung nicht aufzufallen. SInd noch gut drei Monate Zeit bis zur Untersuchung und bis dahin sollte die Anpassung geklappt haben. Muss mir nur noch in Frankreich einen standortnahen, privaten Augenarzt/Optiker suchen, der mich ab und an überprüft.

Die Frage ist nun: Wenn der Arzt mir mit seiner Lupe in meine Augen schaut, kann dieser als geübter Fachmann sofort erkennen, dass meine Augen von OK-Linsen verformt sind? Oder hinterlassen solche Linsen keine verräterischen Spuren?

Danke für Antworten. Und bitte keine in Richtung: "Das hat schon seinen Grund warum in dem Regiment keine Soldaten mit Sehschwäche eingesetzt werden." Es gibt keinen sinnhaften Grund, es ist reine überalterte Bürokratischikane, aus einer Zeit in der Kontaktlinsen noch aus Glas bestanden und das Leben wirklich beeinträchtigt haben. Das ist nicht nur meine Meinung sonder auch die aller Vorgesetzten, die auch teilweise auf Sehhilfen zurückgreifen. Ich laufe hier selber seit einem Jahr mit Kontaktlinsen rum (Tag- und Nachtlinsen) und kann keine Beeinträchtigung feststellen. Weder beim Schwimmen, noch beim Springen, auch nicht wenn ich die Kontaktlinsen seit zwei Wochen ununterbrochen trage muss.
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Re: Würde ein Augenarzt erkennen, dass ich OK-Linsen trage?

Beitragvon limetty » 6. Nov 2010, 00:06

hallo

es kommt natürlich darauf an, welche untersuchungen der arzt macht, wenn er dir nur mit einer lampe in deine augen schaut und danach sollst du buchstaben oder zahlen vorlesen, sollte das kein problem sein.

schaut er aber mit speziellen geräten nacht, ich weiss gerade nicht wie diese geräte heißen, wird er es vermutlich feststellen.

mehr kann ich dir leider nicht sagen, aber vielleicht ein anderes forummitglied.

nur was zu dem tragen von den linsen, du weisst schon das du sie mindestens 6 bis 8 stunden tragen musst. mein optiker sagt bei mir sind es mindestens 8 stunden. schaffst du das in deinem beruf? und damit sie wirklich gut funktinieren 8 stunden bei geschlossenem auge.

ich trage sie ja nun erst seit genau einer woche und meine abendsichtigkeit, läßt noch sehr zu wünschen übrig. ich brauche jeden abend noch eine brille, sonst könnte ich keinen meter auto fahren.

lg
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Re: Würde ein Augenarzt erkennen, dass ich OK-Linsen trage?

Beitragvon Legionär » 8. Nov 2010, 18:18

Danke schon mal für die Antwort.

Also die Untersuchung wird beinhalten: Einmal in so ein Gerät reinschauen (wahrscheinlich das was Du meinst), einmal Zahlen/Buchstaben ablesen und ggf. wird noch einmal mit der Lupe nachgeschaut.

Mit den sechs bis acht Stunden Schlaf könnte aber wirklich ein großes Problem werden. Acht Stunden sind illosorisch, sechs könnte klappen, hängt aber vom Dienstplan ab. Müssen denn die Linsen auf jeden Fall zur Nachtruhe getragen werden? Als Argument wird angeführt, dass sich dort die Augen nicht bewegen aber das stimmt doch gar nicht. Gerade während der Schlafphase bewegen sich die Augen kräftig hin- und her. Würde es wirklich nicht gehen, wenn ich die OK-Linsen Abends trage und dann noch den Vormittag vor der Untersuchung?
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Re: Würde ein Augenarzt erkennen, dass ich OK-Linsen trage?

Beitragvon limetty » 9. Nov 2010, 15:40

nein du kannst die linsen auch schon früher rein machen, wenn ich morgens sehr früh raus muss, setze ich mir sie abends auch schon ins auge. am anfang ist es halt wichtig die ok mindestens 8 stunden zu tragen, wurde mir gesagt.

mir wurde auch vorgeschlagen, dass wenn ich abends anfange schlechter zu sehen, einfach mit ok auto zu fahren, aber das kann ich leider nicht, da bei geöffnetem auge meine linsen nicht 100 prozent zentriert sitzen, aber bei geschlossenem auge sitzen sie 100 prozentig. das merke ich auch wenn ich morgens wach werde, da ich sie dann überhaupt nicht spüre.

ich muss heute abend wieder zur kontrolle und frage mal nach, ob man mit diesem GERÄT untersuchen kann, ob man ok träger ist.

lg
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Re: Würde ein Augenarzt erkennen, dass ich OK-Linsen trage?

Beitragvon limetty » 9. Nov 2010, 21:20

hallo ich bins dann nochmal,

ich habe gefragt und mein optiker sagt, dass dein augenarzt das nicht sehen wird. so fälle wie bei dir gibt es mehrfach und all die leute tragen ok linsen (LTU angestellte). sollte also garkein problem sein. ich weiss immer noch nicht wie das gerät heisst, aber mit dem gerät wird er es nicht feststellen und sonst auch nicht. ich wünsche dir dann viel glück.

lg
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Re: Würde ein Augenarzt erkennen, dass ich OK-Linsen trage?

Beitragvon toni-torpedo » 10. Jan 2011, 00:53

Serus. Ich trage die Dinger auch nur,weil ich das absolut gleiche Problem habe!! Jedes Jahr ist für uns eine Augenarztuntersuchung fällig.
Wir brauchen eine Mindestsehschärfe (Visus) von 0,5 auf jedem Auge ohne Korrektur.
Normalerweise schaffe ich gerade 0,2 Visus ohne Korrektur.

Nun trage ich Tag ein Tag aus weiche Linsen die ich mind. 3 Wochen Tag und Nacht drin lassen kann. Damit komme ich bei meinem Job (gleicher wie du)
immer klar.
3 Wochen vor der Untersuchung trage ich dann die Ortho-K-Linsen. Mit dem Zentrieren ist echt so ne Sache.
Bei mir klappts nur wenn ich eine dickflüssigere Lösung als Kontaktlinsenwasser benutze. 3 Stunden vor dem zu Bett gehen.Jede halbe Stunde überprüfe ich den Sitz und korrigiere dann notfalls.

Zuhause habe ich ein Poster mit Zahlenreihen und Ringe wie beim Optiker mit Visusangaben an der Wand. Jeden Morgen prüfe ich das Ergebnis.
In der Regel verbessert sich mein Visus um 0,1 jeden Tag. Und nach zwei Wochen mache ich den originalen Test zuvor beim Optiker (der mein Problem kennt).
Dort habe ich dann einen Visus von 0,8 oder 1,0 je nach dem wie die Dinger gesessen haben.

Bei der richtigen Augenarzt Untersuchung dann, fällt das überhaupt nicht auf !! Der Augenarzt kann dass nur überprüfen wenn er von deinen Augen eine Topographie macht !! Dazu braucht er aber ein teures Gerät. (http://www.augenarzt-bad-toelz.de/cms/Hornhaut-Topographie.117.0.html)Das normalerweise Militärs nicht haben !!!

Ich bin bis jetzt noch nie durchgefallen ! Hat immer geklappt. Lasern kommt nicht in frage, das würde er erkennen und dass würde zum Ausschluss führen !

Ich hoffe ich konnte dir helfen !
toni-torpedo
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Re: Würde ein Augenarzt erkennen, dass ich OK-Linsen trage?

Beitragvon toni-torpedo » 10. Jan 2011, 01:00

Keratograph, Gerät zur Messung der Hornhautoberfläche (Hornhauttopographie)

Das haben aber keine Milizär-Ärzte. Nur damit könnte man es nachprüfen !
toni-torpedo
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